Rudolf Nicolai, ohne Titel, ca. 1980, Collage, Styropor

 

Rudolf Nicolai (1918-1998) erhielt von 1938 bis 1940 nach Ausbildung eine Stelle als Kirchenrestaurator in Breslau. Nach Kriegsende studierte er von 1946 bis 1951 an der Hochschule für Bau und Bildende Künste in Weimar. 1959 war er Preisträger im internationalen Malerwettbewerb „Maler sehen Stuttgart“. 1963 nahm er an der Ausstellung im „Salon International Bosio“ in Monte Carlo teil, 1965 an der Darmstädter Sezession. Die Plastiken „Variable Kompositionen“ waren 1968/1969 Teil der Wanderausstellung „Kunst und Kunststoff“ (Städtisches Museum Wiesbaden, Reichert-Haus in Ludwigshafen und Museum am Ostwall, Dortmund). In Frankfurt am Main und Niederdorfelden war er bis zu seinem Tod im Jahre 1998 als freier Künstler tätig. Er führt zahlreiche Wandarbeiten für den öffentlichen Raum aus. In flächiger Malweise kombinierte Nicolai die Errungenschaften der Abstraktion mit surreal anmutender Gegenständlichkeit. Neben Gemälden von Frankfurter Architekturen, die u.a. das Mainufer darstellen, zeigte die Galerie in der Ausstellung „Kabinettstücke“ (16.3.-12.5.2018) einige seiner Plastiken aus Kunststoff.