Karl Kunz: Akrobaten mit Verkehrszeichen, 1964, Öl auf Hartfaser, 134 x 100 cm, Detail

KARL KUNZ –
Die Frankfurter Jahre

Ein Leben ohne Malen war für ihn nicht vorstellbar.
Der 1905 in Augsburg geborene und 1971 in Frankfurt verstorbene Künstler musste sein bereits begonnenes bildnerisches Berufsleben durch das ihm von den Nazis auferlegte Malverbot auf Eis legen. Er malte heimlich, verlor aber durch einen Bombenangriff 1944 den größten Teil seines Frühwerks. 1950 zeigte Hanna Bekker vom Rath ihn in ihrem Frankfurter Kunstkabinett. 1957 mietete Kunz in Frankfurt am Main ein Atelier an der Merianstraße. Auf der Biennale von Venedig 1954 ordnete man sein Werk dem Neo-Manierismus zu, noch heute überrascht seine surrealistische Motivik mit einer geradezu barocken Opulenz.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellungsdauer bis 9. November 2018

 

Vorschau: GABRIELE AULEHLA – Malerei , Eröffnung 16.11.2018, 19 Uhr