Gabriele Aulehla

Ohne Titel, 2018, Acryl auf Leinwand, 100 x 40 cm
Ohne Titel, 2017, Acryl auf Leinwand, 60 x 65 cm
Ohne Titel, 2018, Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm
Ohne Titel, 2017, Acryl auf Leinwand, 40 x 140 cm
Ohne Titel, 2016/2017/2018, Acryl auf Leinwand, 80 x 110 cm
Ohne Titel, 2016, Acryl auf Leinwand, 80 x 120 cm
Ohne Titel, 2016, Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm
Ohne Titel, 2016, Acryl auf Leinwand, 80 x 80 cm
Ohne Titel, 2018, Acryl auf Leinwand, 100 x 90 cm
Ohne Titel, 2017, Acryl auf Leinwand, 80 x 80 cm
Ohne Titel, 2017, Acryl auf Leinwand, 35 x 60 cm
Ohne Titel, 2018, Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm
Ohne Titel, 2013/2015, Acryl auf Leinwand, 140 x 100 cm
Ohne Titel, 2015, Acryl auf Leinwand, 50 x 100 cm
Ohne Titel, 2017, Acryl auf Leinwand, 80 x 80 cm
Ohne Titel, 2016/2017, Acryl auf Leinwand, 40 x 160 cm
Ohne Titel, 2017, Acryl auf Leinwand, 40 x 50 cm
Ohne Titel, 2018, Acryl auf Leinwand, 100 x 90 cm
Ohne Titel, 2018, Acryl auf Leinwand, 47 x 70 cm
Ohne Titel, 2018, Acryl auf Leinwand, 80 x 80 cm
Ohne Titel, 2016, Acryl auf Leinwand, 80 x 70 cm
Ohne Titel, 2017, Acryl auf Leinwand, 60 x 70 cm
Ohne Titel, 2016/2017, Acryl auf Leinwand, 40 x 160 cm
Ohne Titel, 2017, Acryl auf Leinwand, 90 x 93 cm

1963
geboren in München

1984 – 1988
Studium an der Fachhochschule für Gestaltung, Würzburg (Diplom)

1989 – 1994
Studium an der Hochschule für bildende Künste (Städelschule), Frankfurt am Main bei Raimer Jochims, Isa Genzgen, Ludger Gerdes und Thomas Bayrle (Meisterschülerin)

1994
Studium an der Cooper Union in New York City (fine arts)

1995/2001
Atelieraufenthalt New York, Brooklyn

2007
Gastdozentur an der freien Akademie, Hannover

2011 – 2012
Lehrauftrag an der Hochschule für bildende Künste (Städelschule), Frankfurt am Main

seit 2013
Dozentin an der freien Kunstakademie, Frankfurt am Main

EINZELAUSSTELLUNGEN (Auswahl)
2018
Malerei, Galerie Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt am Main
2015
Neue Bilder, Galerie Appel, Frankfurt am Main
2013
helle Tage – dunkle Tage, Galerie im Galluszentrum, Frankfurt am Main
2011
Kunst im Schotterwerk, Ammerbuch
2009
AusstellungsHalle 1a, Frankfurt am Main
2007
Galerie k9 aktuelle Kunst, Hannover
heimspiel, Frankfurt am Main
2005
Ausstellungsraum wildwechsel, Frankfurt am Main
2004
Kunsttreppe, Frankfurt am Main
2002
Ausstellungsraum Schützenhof, Bad Ems
2001
Malerei/Malerei, Galerie Hilgemann, Berlin
2000
Galerie Hartwich, Sellin/Rügen
Galerie im Tor, Emmendingen/Freiburg
Galerie Kolster, Frankfurt am Main
1997
Wandbild auf der Comtainer-Station, Köln
IG Metall-Galerie, Frankfurt am Main
1996
Ausstellungsraum GOOP, Frankfurt am Main
1995
studio closing, New York Brooklyn
1993
Künstlersiedlung Halfmannshof, Gelsenkirchen
1992
Forum 1822, Frankfurt am Main
1991
Produzentengalerie, München

GRUPPENAUSSTELLUNGEN (Auswahl)
2017
200 Jahre Städelschule – 200 Künstler, Galerie perpétuel, Frankfurt am Main
Von der Ungleichheit des Ähnlichen in der Kunst, Galerie Appel, Frankfurt am Main
2016
friendly footage, Gerisch-Stiftung, Neumünster
Accrochage, Galerie Appel, Frankfurt am Main
2015
Galerie Appel als Gast 2015, Kunstverein, Bad Nauheim
2014
Verliebte Künstler, Kunstschiff, Rotterdam
UTA, Kunsthalle Weissensee, Berlin
2013
Painting today, Kunsthalle Rhein-Main, Offenbach
Verliebte Künstler, Süddeutscher Kunstverein, Reusten
Kunsthalle Weissensee, Berlin
2012
Familientreffen, Atelierfrankfurt, Frankfurt am Main
2010
Zum Thema Malerei, AusstellungsHalle, Frankfurt am Main
2009
My Generation, Kunstverein Familie Montez, Frankfurt am Main
2008
True Colours, Neuer Kunstverein Aschaffenburg
Rauschende Gäste, Kunstwerke, Berlin
My Generation, Kunstverein Familie Montez, Frankfurt am Main
2007
it takes something to make something – die Sammlung Rausch, Portikus, Frankfurt am Main
Vom Glück der Unvernunft, Galerie Appel, Frankfurt am Main
2006
AusstellungsHalle 1a, Frankfurt am Main
Ausstellungsraum wildwechsel, Frankfurt am Main
2005
Galerie k9 aktuelle Kunst, Hannover
2004
Frankfurt abstrakt, AusstellungsHalle 1a, Frankfurt am Main
2002
Lieblingsbilder, AusstellungsHalle 1a, Frankfurt am Main
1999
Familienaufstellung, 2yk-Galerie, Kunstfabrik, Berlin
support on paper, Galerie Kolster, Frankfurt am Main
1998
Künstlerhaus Schloß Balmoral, Bad Ems
Art Frankfurt, Aidsstiftung, Frankfurt am Main
1994
xxxxxx-change, Cooper Union, New York
1992
Klasse Jochims, Städelschule, Frankfurt am Main

STIPENDIEN
1996
Künstlerhilfe, Frankfurt am Main
1998
Arbeitsstipendium Schloß Balmoral, Bad Ems
2000/2001
Arbeitsstipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

In ihren Bildern verbindet Gabriele Aulehla (* 1963) in Bögen und Wellen gekreuzte Farbverläufe. In reduzierter Farbigkeit legt die einstige Meisterschülerin von Thomas Bayrle mehrere durchscheinende Farbschichten übereinander, helle Flächen treten wie Lichter hervor. So klar und präzise die Proportionen und Farben gesetzt sind, wirkt das Gesamtgebilde überraschend bewegt. Was aus der Entfernung an Lichter und Schatten erinnert, zeigt sich aus der Nähe betrachtet als Stofflichkeit ihrer Malerei.
Über zwei Jahrzehnte war die Künstlerin für ihre senkrechten Farbflächen und -verläufe bekannt. Vor etwa sieben Jahren begann sie, die Farbverläufe zu kreuzen, schließlich auch in Form von Bögen und Wellen. Während zuvor die einzelnen Farbwerte für sie im Vordergrund standen, ist es nun die Kombination von wenigen Farben in Verbindung mit Bewegung, die Gabriele Aulehla in bis zu 100 Schichten auf die Leinwand bringt. Ihre Bildanlässe entstehen aus der konkreten Naturwahrnehmung, etwa einer Kastanie im Frühling oder dem Farbton eines Gewässers, aus emotionalen Erlebnissen wie einer besonders schönen Begegnung oder dem Tod eines ihr nahestehenden Menschen.
Auch wenn sie ihren Gemälden keine Titel gibt, um die Freiheit der Betrachtung nicht einzuschränken, so sind die konkreten Anlässe doch zu erahnen. Allen Arbeiten gemein ist eine subtile Irritation des Sehens, die den Betrachter auf eigentümliche Weise fesselt. Diese subjektive Sogwirkung macht das Einzigartige ihrer Malerei aus: beim Versuch, diese Wirkung durch Anschauung zu ergründen, landet man im Herzen ihrer Malerei. Durch die Modulation der Farben ergibt sich eine räumliche Wirkung, die aus der gänzlich abstrakt angelegten Vermalung der Acrylfarbe zu gegenständlich wahrnehmbaren Mustern führt. Aus Nahsicht bleibt indes der Pinselstrich sichtbar.