Holmead, Homme au chapeau, 1972, Öl auf Leinwand und Holz, 51 x 40,5 cm

Holmead, Homme au chapeau, 1972, Öl auf Leinwand und Holz, 51 x 40,5 cm

Biographie

1889 als Clifford Holmead Phillips geboren in Shippensburg/Pennsylvania, USA
1908 – 1912 handwerkliche Ausbildung in der väterlichen Möbelfabrik
1912 erste Schiffsreise nach Europa, intensive Beschäftigung mit europäischer Kunst; Entschluss, Maler zu werden
1913 – 1924Reisen zu amerikanischen Museen und Galerien, Aufenthalte in den Künstlerkolonien New Englands
1924 – 1941 zweite Reise nach Europa mit wiederholten Arbeitsaufenthalten in Paris
1924 in der Malerei Einfluss von Maurice de Vlaminck (1876 – 1958)
1929 Übersiedlung nach Brügge
1930 malerische Motive; Landschaften in Flandern, Kirchen
1931 Übersiedlung von Brügge nach München; in New York Mitbegründer der Künstlervereinigung „An American Group“
1933 Heirat mit der Fotografin Elisabeth Fritze aus Bremen, in New York
1934 erste biblische Themen, Landschaften
1936 – 1940 Aufenthalte in Schweden, Dänemark und Norwegen
1938 erste Stilleben, biblische und literarische Themen, schwedische Landschaften
1940 Ausstellung in Oslo, die am 9. April nach Einmarsch der deutschen Truppen geschlossen wird; Übersiedlung nach Norditalien
1941 Reisen durch Frankreich, Spanien, Portugal; von Lissabon aus Überfahrt nach New York;
1942 – 1955 Aufenthalte in New York, Missouri, Wisconsin, Massachusetts; Malerei: vorwiegend religiöse und literarische Themen, satirische Bilder
1944 arbeitet unter dem Künstlernamen HOLMEAD
1956 Übersiedlung nach Brüssel
1958 Malerei: Porträts, Baumlandschaften
1961 Schlaganfall; längere Unterbrechung der Malerei
1962 – 1965 reduzierte künstlerische Produktion. Motive: Baumlandschaften, erste breitgespachtelte Bilder
1966 expressive Malweise, erster, in „shorthand-painting“ gemalter Kopf
1967 – 1968 Übergangsphase zum Spätwerk, Köpfe, vereinfachte Architekturen
1969 – 1975 Umfangreiches Spätwerk in „shorthand-painting“; Köpfe, Figuren, Landschaften, Architekturen
1975 in Brüssel/Etterbek gestorben; am 27. Februar Überführung nach Bremen und Beisetzung auf dem Rinsberger Friedhof; Elisabeth Phillips übersiedelt mit dem künstlerischen Nachlass nach Bremen, wo sie am 3. Januar 1998 stirbt.

Literatur

Rainer Zimmermann, Holmead. Leben und Werk, Stuttgart, 1987